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DFG project G:(GEPRIS)579751906

ZIB/BUA Data Storage 4 NFDI (NFDI-Speicher 2025)

CoordinatorProfessor Dr. Christof Schütte
Grant period2026 -
Funding bodyDeutsche Forschungsgemeinschaft
 DFG
IdentifierG:(GEPRIS)579751906

Note: Dieser Antrag ist Teil eines vom Zentrum des Nationalen Hochleistungsrechnens (NHR) koordinierten Pakets. Das NHR verfügt über langjährige Erfahrung in der Bereitstellung bundesweiter, universitätsübergreifender Dienste und im Management großer Forschungsinfrastrukturen. Ziel ist es, die NFDI durch eine integrierte, zuverlässige Speicherlandschaft zu unterstützen, die ähnlich wie die bestehenden NHR-Dienste nachhaltig betrieben wird und den Aufbau einer kohärenten Forschungsdateninfrastruktur in Deutschland einleitet. Die NHR-Zentren schlagen den Aufbau eines nationalen Daten-Backbones vor, der physische Speicherressourcen sowie eine Schicht zur Datentransformation für Forschungsdatendienste umfasst, die direkt an die NFDI-Konsortien gerichtet sind. Die Speicher werden eng mit bestehenden HPC-Systemen verknüpft, um datenintensive Verarbeitung zu ermöglichen. Die Infrastruktur wird durch Identitäts-, Zugriffsmanagement- sowie Verteilungs- und Bereitstellungsprozesse unterstützt, die gemeinsam mit den NFDI-Konsortien entwickelt wurden und den Richtlinien der EOSC-Federation entsprechen. Dieser koordinierte Ansatz nutzt die technologischen Stärken der NHR-Standorte, um die Anforderungen der NFDI an die Datenspeicherung zu erfüllen. Die Berliner Forschungseinrichtungen – Partner der Berlin University Alliance, darunter FUB, HUB, TUB und Charité – haben einen gemeinsamen Antrag erarbeitet. Ziel ist der Aufbau einer föderierten, leistungsfähigen physischen Speicherinfrastruktur und einer Datentransformationsebene zur Unterstützung der NFDI-Konsortien. Die Infrastruktur wird im Berliner NHR-Zentrum am ZIB, einem zentralen Kompetenzzentrum für wissenschaftliches Rechnen und Daten, angesiedelt. Geplant ist eine stufenweise Erweiterung der bestehenden Speicherinfrastruktur am ZIB, passend zu den aktuellen Kapazitäten. Diese umfasst: „heiß“ für latenzkritische Analysen, „warm“ für skalierbaren Durchsatz und kollaborative Kuration sowie „kalt“ für langfristige, kostengünstige Speicherung. Die Erweiterung ermöglicht den sofortigen Zugriff auf diese Dienste für alle NFDI-Konsortien, um große Datenmengen direkt zu speichern und gemeinsam zu nutzen. Die Integration erfolgt eng mit den lokalen Tier-3-HPC-Systemen und Analysediensten, um verschiedene Software-Stacks und spezifische Anforderungen abzudecken. Da viele Konsortien große Mengen an „kalten“ Daten benötigen, wird die Infrastruktur um Bandspeicher mit Replikation und automatisierten Datenlebenszyklus-Regeln ergänzt. Die Plattform wird nahtlos mit den HPC-Systemen am ZIB und NHR verbunden sowie mit anderen NHR-Zentren koordiniert und betrieben, wobei FAIR-Metadaten und richtlinienbasierte Datenbewegung sichergestellt sind.
   

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 Datensatz erzeugt am 2026-04-19, letzte Änderung am 2026-04-27



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