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Beyond extraction: understanding post-mining landscapes in coal regions of Germany and India = Über den Abbau hinaus: Bergbaufolgelandschaften in Kohleregionen Deutschlands und Indiens verstehen



Verantwortlichkeitsangabesubmitted by: Amrita Kaur Slatch

ImpressumAachen : RWTH Aachen University 2026

Umfang1 Online-Ressource : Illustrationen


Dissertation, Rheinisch-Westfälische Technische Hochschule Aachen, 2026

Veröffentlicht auf dem Publikationsserver der RWTH Aachen University


Genehmigende Fakultät
Fak02

Hauptberichter/Gutachter
;

Tag der mündlichen Prüfung/Habilitation
2026-07-21

Online
DOI: 10.18154/RWTH-2026-07762
URL: https://publications.rwth-aachen.de/record/1040230/files/1040230.pdf

Einrichtungen

  1. Lehrstuhl für Landschaftsarchitektur (214110)

Inhaltliche Beschreibung (Schlagwörter)
North Karanpura Coalfield (NKCF) (frei) ; Rhenish Mining Region (RMR) (frei) ; assemblage theory (frei) ; mine closure (frei) ; post-mining landuse (frei)

Thematische Einordnung (Klassifikation)
DDC: 710

Kurzfassung
Diese Dissertation befasst sich mit einem dringenden Problem an der Schnittstelle von Raumplanung, Umweltgeisteswissenschaften und kritischer Landschaftsarchitektur: der vorherrschenden Konzeption von „Landschaften nach dem Bergbau“ in Kohleregionen als statische, vollständig abgeschlossene Endzustände statt als fortlaufende, prozessuale Transformationen. Während die systemorientierte Landschaftstheorie seit langem den Vorrang dynamischer Prozesse gegenüber festen Formen betont (Berger, 2008; Latz, 2003), konzentrieren sich die bestehende Literatur und politische Rahmenbedingungen im Zusammenhang mit dem Kohleausstieg weiterhin auf statische Kategorien der „Landnutzung nach dem Bergbau“. Kritisch-geografische Perspektiven zeigen darüber hinaus, dass post-extraktive Gebiete nicht einfach „geheilt“ oder in einen ursprünglichen Zustand zurückversetzt werden können (Deshaies, 2020; Fiori et al., 2020). Diese Studie schließt diese Lücke und vertritt die These, dass diese Landschaften als dauerhaft veränderte, umkämpfte Systeme existieren, in denen neue räumliche Realitäten entstehen. Um diesen theoretischen Wandel in der empirischen Forschung zu verankern, bedarf es eines analytischen Ansatzes, der nachverfolgt, wie sich institutionelle Prozesse über verschachtelte territoriale Ebenen hinweg entfalten – von politischen Mechanismen auf nationaler Ebene bis hin zur regionalen Ebene mit konkreten Projekten im Kohlebergbau. Um dies zu untersuchen, befasst sich die Studie mit zwei historisch und institutionell unterschiedlichen Kohleabbaugebieten: den Braunkohlevorkommen im rheinischen Revier (RMR) in Deutschland und den Steinkohlevorkommen im North Karanpura Coalfield (NKCF) im indischen Bundesstaat Jharkhand. Anstatt als gewöhnliche Vergleichsstudie zu dienen, werden diese Fälle in einen Dialog gestellt, um die vielfältigen Bedeutungen zu beleuchten, die post-extraktive Landschaften über unterschiedliche Rechtstraditionen, Planungskulturen und koloniale Hinterlassenschaften hinweg verkörpern müssen (Chakrabarty, 1992; Escobar, 2018). Die zentrale Wissenslücke, mit der sich diese Forschung befasst, liegt an der Schnittstelle zwischen Rahmenvorgaben und räumlichem Entwurf - dem entscheidenden Dreh- und Angelpunkt, an dem formelle Regelungen zur Stilllegung von Bergwerken in konkrete Konzepte für die Nachnutzung übersetzt werden sollten. Die vorherrschenden akademischen und regulatorischen Diskurse sind nach wie vor fragmentiert. Während sich die Fachliteratur auf die uneinheitlichen „R4“-Taxonomien konzentriert, d. h. Sanierung, Rekultivierung, Wiederherstellung und Renaturierung (Lima et al., 2016; Pagouni et al., 2024), stützt sich die praktische Umsetzung stark auf abstrakte Klassifizierungsmodelle und Entscheidungshilfetools (Mborah et al., 2016; Narrei & Osanloo, 2011), denen konkrete räumliche Mechanismen fehlen. Erschwerend kommt hinzu, dass die aktuellen Vorschriften die Stilllegung von Bergwerken und die zukünftige Landnutzung als getrennte, nacheinander folgende Schritte behandeln. Die Stilllegung wird lediglich als Mittel für Unternehmen betrachtet, ihre rechtlichen Verpflichtungen zu erfüllen, während die künftige Landnutzung von der tatsächlichen Geschichte und den sozialen Auswirkungen des Bergwerks losgelöst wird. Dadurch werden die regulatorischen Rahmenvorgaben von der räumlichen Planung getrennt und die langfristigen Probleme verschleiert, die die Zukunft der Region prägen. Um diese Kluft zu überbrücken, führt die Studie einen flexiblen, zweigleisigen Ansatz ein, der zwei häufig miteinander verflochtene Bereiche voneinander trennt und klar abgrenzt: die Stilllegung von Bergwerken als politikgetriebener, rechtlich geregelter Prozess, bei dem es um die Beendigung des Abbaus geht, und die Landnutzung nach dem Bergbau als planungs- und gestaltungsorientiertes Unterfangen, das sich auf zukünftige territoriale Möglichkeiten konzentriert. Geleitet von der zentralen Forschungsfrage „Welche Herausforderungen und Chancen prägen die Schnittstelle zwischen Politik und Gestaltung bei Übergängen nach dem Bergbau, und wie werden diese sichtbar, wenn das Bergwerk, die Region und die Gemeinschaft gemeinsam anhand von Vertreibung und Umsiedlung, Renaturierungsmaßnahmen und gestalterischen Untersuchungen im RMR und NKCF analysiert werden?“, wendet die Studie eine qualitative Methodik an, die auf der Assemblage-Theorie (DeLanda, 2006; McFarlane, 2011) und an der „People-Place-Process“-Heuristik orientiert ist. Die Forschung verbindet nationales institutionelles Verständnis mit fundierten Felduntersuchungen. Die empirischen Ergebnisse liefern drei wesentliche strukturelle Erkenntnisse, die sich über beide Kontexte hinweg ziehen: Erstens sind „Post-Bergbau“-Gebiete eine analytische Illusion; sie sind niemals wirklich „post“, sondern existieren als Bergbaulandschaften im Wandel, die von langfristigen Altlasten, Reststoffen und einer kontinuierlichen sozioökologischen Anpassung geprägt sind. In der RMR beruht die Flutung von Tagebauseen auf jahrzehntelangen Wasserumleitungen aus dem Rhein, was zu generationenübergreifenden geotechnischen und wasserqualitativen Altlasten führt. In der NKCF verursachen unüberwachte Verfüllungen, verbleibende Grubenbrände und unkontrolliertes Grubenwasser eine anhaltende physische und ökologische Instabilität. Zweitens wirkt die Vertreibung durch funktionale Verdrängung als eine der wichtigsten Kräfte der Landschaftsgestaltung. In der RMR führt der beschleunigte Ausstieg aus der Kohle zu langwierigen „Limbo-Städten“, in denen das soziale Leben, lokale Netzwerke und das Heimatgefühl schon lange vor der tatsächlichen Umsiedlung zerfallen. Im NKCF fehlen bei der Landenteignung gemäß dem „Coal Bearing Areas Act“ von 1957 gesetzliche Vorgaben für Sozialverträglichkeitsprüfungen oder Zustimmungserfordernisse, was zu starren Beschäftigungsvorgaben (z. B. ein Arbeitsplatz pro zwei Acres) führt, die zersplitterte Haushalte, traditionelle Landnutzer und heilige Stätten (Sarna) entrechten. Drittens besteht eine tiefgreifende Asymmetrie zwischen technokratischer Compliance und echter sozioökologischer Wiederherstellung. Ökologische Industrieparks und Monokultur-Baumplantagen sorgen zwar auf dem Papier für auditbasierte Nachvollziehbarkeit, berücksichtigen oder stellen jedoch weder agro-pastorale Lebensgrundlagen, nicht-holzartige Waldressourcen noch die regionale Wasserqualität wieder her (wie das Scheitern der Fischzucht in Grubenseen zeigt). Im Gegensatz dazu werden das Wissen der Gemeinschaften und die spontane ökologische Sukzession systematisch aus den formalen Wiederherstellungsagenden ausgeklammert. Um die Stilllegung von Bergwerken von einer reinen Einhaltung gesetzlicher Vorschriften hin zu einer langfristigen Pflege und einer auf Gemeingütern basierenden Sanierung zu wandeln, skizziert die Dissertation fünf miteinander verknüpfte politische und gestalterische Wege. Erstens muss die Umsiedlung rechtsbasiert, durchsetzbar und zeitlich realistisch gestaltet werden, indem im deutschen Bundesbergbaugesetz verbindliche Sozialverträglichkeitsprüfungen vorgeschrieben werden und gleichzeitig die RFCTLARR-ähnlichen Zustimmungs- und PESA-Schutzmaßnahmen auf alle Kohleakquisitionen in Indien ausgeweitet werden. Zweitens muss die Renaturierung verbindlich, ortsspezifisch und ökologisch bedingt sein, wobei allgemeine Kronendachkennzahlen durch funktionale sozioökologische Ziele ersetzt und Grubenseen als gemeinsam gestaltete Gemeingüter mit strengen Vorschriften zur Wasservorbehandlung verwaltet werden sollten. Drittens müssen Partizipation und Rechenschaftspflicht gestärkt werden, indem Bürgerbeiräte in Deutschland formalisiert und den Gram Sabhas sowie den Bezirksaufsichtsgremien in Indien verbindliche Befugnisse über Stilllegungspläne und die Haushalte der Bezirksmineralstiftungen eingeräumt werden. Viertens sollte die Gestaltung als Dialog, Koproduktion und adaptive Planung genutzt werden, indem räumliche Gestaltungsworkshops und Prozessplattformen der Internationalen Bauausstellung institutionalisiert werden, um territoriale Konflikte zu schlichten und adaptive Landnutzungen zu prototypisieren. Schließlich müssen Finanzierung, Haftung und langfristige Verwaltung als vorrangige Planungsprobleme behandelt werden - durch unabhängige, öffentlich-rechtliche Ewigkeitslasten-Fonds in Deutschland und die Freigabe von Treuhandgeldern, die in Indien streng an zehnjährige sozioökologische Audits durch unabhängige Dritte geknüpft sind. Diese Dissertation leistet einen Beitrag zur Raumforschung und zur kritischen Landschaftstheorie, indem sie die binäre Gegenüberstellung von Rohstoffgewinnung und vollständiger Renaturierung durch das prozessuale Konzept der „Bergbaulandschaften im Wandel“ ersetzt. Methodisch zeigt sie auf, wie das Assemblage-Denken einen nicht-hierarchischen, dialogischen Rahmen ermöglicht, der die Schließungsregime des Globalen Nordens und des Globalen Südens in einen gemeinsamen analytischen Raum einordnet, ohne dabei eine falsche Symmetrie zu erzwingen. Mit dem Vorschlag einer Gestaltungsethik des „Das Annehmen des Schadens“ positioniert die Arbeit Landschaftsarchitekten nicht als ästhetische Vollender in der Endphase, sondern als kritische Vermittler und Verhandler über komplexe sozio-ökologisch-technische Systeme hinweg. Da die weltweit steigende Nachfrage nach Mineralien für die Energiewende die Gefahr birgt, historische Schäden durch Rohstoffgewinnung zu wiederholen, bietet die direkte Verknüpfung der Politik des „gerechten Übergangs“ mit der Raumgestaltung in neuen Energielandschaften das unverzichtbare Gerüst, um sicherzustellen, dass zukünftige Energiewenden lokale Rechte, kulturelle Kontinuität und sozioökologische Wiederherstellung nicht im Namen des globalen Klimaschutzes außer Kraft setzen.

This dissertation addresses an urgent problem at the intersection of spatial planning, environmental humanities, and critical landscape architecture: the dominant conceptualization of "post-mining landscapes" in coal regions as static, fully resolved end-states rather than ongoing, processual transformations. While systems-oriented landscape theory has long championed the primacy of dynamic process over fixed form (Berger, 2008; Latz, 2003), existing literature and policy frameworks in coal transitions remain fixated on static "post-mining land use" categories. Critical geographic perspectives further demonstrate that post-extractive terrains cannot simply be "healed" or restored to a pristine prior state (Deshaies, 2020; Fiori et al., 2020). By bridging this gap, this study contends that these landscapes exist as permanently altered, contested systems where new spatial realities emerge. Grounding this theoretical shift in empirical inquiry demands an analytical approach that tracks how institutional processes unfold across nested territorial scales - from national level policy mechanisms to regional scale with specific projects on coal mining. To interrogate this, the inquiry engages two historically and institutionally distinct coal-mining territories: the lignite fields of Germany’s Rhenish Mining Region (RMR) and the black coal reserves of India’s North Karanpura Coalfield (NKCF) in Jharkhand. Rather than serving as a standard comparative study, these cases are placed in dialogue to illuminate the plural meanings that post-extractive landscapes must embody across divergent legal traditions, planning cultures, and colonial legacies (Chakrabarty, 1992; Escobar, 2018). The core knowledge gap addressed by this research lies at the policy-design interface —> the crucial hinge where formal mine closure policy should translate into post-mining land use. Dominant academic and regulatory discourses remain fragmented. While technical literature focuses on inconsistent "R4" taxonomies i.e. remediation, reclamation, rehabilitation, and restoration (Lima et al., 2016; Pagouni et al., 2024) practical implementation relies heavily on abstract classification models and decision-support tools (Mborah et al., 2016; Narrei & Osanloo, 2011) that lack concrete spatial mechanisms. Compounding this issue, current regulations treat mine closure and future land use as separate, one-after-the-other steps. Closure is treated purely as a way for companies to clear their legal responsibilities, while future land use is cut off from the real history and social impacts of the mine. This separates policy from design and hides the long-term problems that shape the region's future. To bridge this divide, the study introduces a flexible dual-lens framework that separates and clarifies two frequently conflated domains: mine closure as a policy-driven, legally bounded process concerned with ending extraction, and post-mining land use as a planning- and design-oriented endeavor focused on future territorial possibilities. Guided by the primary research question “what challenges and opportunities shape the policy-design interface in post-mining transitions, and how do these become visible when the mine, the region, and the community are analyzed together through displacement-resettlement, restoration practices, and design inquiry in the RMR and NKCF?” the study adopts a qualitative methodology grounded in assemblage theory (DeLanda, 2006; McFarlane, 2011) and structured around the People-Place-Process heuristic the research sequences national institutional understanding with grounded field inquiries. The empirical findings reveal three major structural insights across both contexts: First, post-mining terrains are an analytic illusion; they are never truly "post," but exist as mining landscapes-in-transition governed by long-tail liabilities, residual materials, and continuous socio-ecological adjustment. In the RMR, pit-lake flooding relies on multi-decadal Rhine-water transfers creating multi-generational geotechnical and water-quality liabilities. In the NKCF, unmonitored backfill, residual mine fires, and unmanaged pit water create perpetual physical and environmental instability. Second, displacement operates as a primary landscape-making force through functional displacement. In the RMR, accelerated coal phase-outs produce prolonged "limbo towns" where social life, local networks, and sense of place (Heimat) fray long before physical relocation occurs. In the NKCF, land acquisition under the Coal Bearing Areas Act of 1957 lacks statutory Social Impact Assessment or consent mandates, producing rigid employment formulas (e.g., one job per two acres) that disenfranchise subdivided households, customary land users, and sacred geographies (Sarna). Third, a profound asymmetry exists between technocratic compliance and genuine socio-ecological repair. Corporate eco-parks and monoculture tree plantations provide audit based legibility on paper but fail to account for or restore agro-pastoral livelihoods, non-timber forest resources, or regional water quality (as demonstrated by failed pit-lake fisheries). In contrast, community-held knowledge and spontaneous ecological succession remain systematically marginalized from formal restoration agendas. To transform mine closure from mere compliance to long-term care and commons-based repair, the dissertation outlines five interconnected policy and design pathways. First, resettlement must be made rights-based, enforceable, and temporally realistic by mandating binding Social Impact Assessments under the Federal Mining Act in Germany, while extending RFCTLARR-style consent and PESA safeguards to all coal acquisitions in India. Second, restoration needs to be binding, place-based, and ecologically specific, replacing generic canopy metrics with functional socio-ecological targets and governing pit lakes as co-designed commons with strict water pre-treatment rules. Third, participation and accountability must be strengthened by formalizing Citizens' Advisory Councils in Germany and granting binding authority to Gram Sabhas and District Oversight Boards in India over closure plans and District Mineral Foundation budgets. Fourth, design should be leveraged as dialogue, co-production, and adaptive planning by institutionalizing spatial design workshops and International Building Exhibition process platforms to mediate territorial conflicts and prototype adaptive land uses. Finally, financing, liability, and long-term stewardship must be treated as first-order planning problems through independent, public-law Eternity Funds (Ewigkeitslasten-Fonds) in Germany and escrow releases tied strictly to ten-year third-party socio-ecological audits in India. This dissertation contributes to spatial research and critical landscape theory by replacing the binary of extraction versus completed restoration with the processual concept of mining landscapes-in-transition. Methodologically, it demonstrates how assemblage thinking enables a non-hierarchical, dialogic framework that places Global North and Global South closure regimes into a shared analytical space without enforcing false symmetry. Suggesting a design ethic of "embracing the damage," the work positions landscape architects not as late-stage aesthetic finishers, but as critical translators and negotiators across complex socio-ecological-technical systems. As the accelerating global demand for Energy Transition Minerals risks replicating historical extractive harms, connecting Just Transition policy directly with spatial design in New Energy Landscapes provides the essential scaffolding to ensure future energy transitions do not overwrite local rights, cultural continuity, and socio-ecological repair in the name of global climate mitigation.

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Dokumenttyp
Dissertation / PhD Thesis

Format
online

Sprache
English

Externe Identnummern
HBZ: HT031600317

Interne Identnummern
RWTH-2026-07762
Datensatz-ID: 1040230

Beteiligte Länder
Germany

 GO


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The record appears in these collections:
Document types > Theses > Ph.D. Theses
Publication server / Open Access
Faculty of Architecture (Fac.2)
Public records
Publications database
214110

 Record created 2026-08-14, last modified 2026-10-01


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