2007
Aachen, Techn. Hochsch., Diss., 2007
Genehmigende Fakultät
Fak10
Hauptberichter/Gutachter
Tag der mündlichen Prüfung/Habilitation
2007-04-23
Online
URN: urn:nbn:de:hbz:82-opus-18924
URL: https://publications.rwth-aachen.de/record/52217/files/Genius_Lynn.pdf
Einrichtungen
Inhaltliche Beschreibung (Schlagwörter)
Hämolyse (Genormte SW) ; Blutpumpe (Genormte SW) ; Erythrozyt (Genormte SW) ; Medizin (frei) ; Hemoresistometer (frei) ; Fragilität (frei) ; hemoresistometer (frei) ; blood pump (frei) ; hemolysis (frei) ; erythrocyte (frei) ; fragility (frei)
Thematische Einordnung (Klassifikation)
DDC: 610
Kurzfassung
Bei der Entwicklung von Blutpumpen für den klinischen Einsatz in der Herz-Thorax-Gefäß-Chirurgie müssen unterschiedliche Ansprüche berücksichtigt werden. Dazu zählen einerseits die zu erwartende Leistung der Pumpen und andererseits eine möglichst geringe Komplikationsrate. Die Leistung der Pumpen lässt sich ohne weiteres bei in-vitro Versuchen testen. Die Abschätzung der Hauptkomplikationen wie Hämolyse und Thrombenbildung beim späteren in-vivo Einsatz stellt allerdings eine besondere Herausforderung dar. Insbesondere die Vergleichbarkeit der Hämolyse-Indices unterschiedlicher Pumpen und unterschiedlicher Arbeitsgruppen gestaltet sich problematisch, weil die bisherigen Hämolyse-Ergebnisse keine Trennung von Pumpen-bedingter Hämolyse und Erythrozyten-spezifischer Fragilität zulassen. Aus diesem Grund wurde bisher eine Standard-Blutpumpe als Referenz parallel zur Test-Pumpe betrieben und die Hämolyse-Ergebnisse miteinander verglichen. Daraus ergibt sich allerdings lediglich eine relative Beurteilungsmöglichkeit. Die Aufgabe dieser Arbeit besteht in der Bewertung des Hemoresistometers im Hinblick auf die Möglichkeit einer absoluten Hämolyse-Bewertung und in dem Versuch, die Erythrozyten-Fragilität rechnerisch fassbar zu machen. Untersucht werden das Ausmaß der durch das Hemoresistometer erzeugten Hämolyse und der Einfluss unterschiedlicher Versuchsbedingungen. Betrachtet wird insbesondere die Auswirkung der Temperatur des gelagerten Blutes, der Dauer der Lagerung und der Gerätetemperatur auf die Größe der Hämolyse. Die Ergebnisse zeigen, dass eine Isolation der Erythrozyten-Fragilität von der Gesamt-Hämolyse und eine rechnerische Fassbarkeit der Hämolyse-Anfälligkeit weiterhin noch nicht möglich ist. Die Resultate zeigen aber auch, dass das Hemoresistometer prinzipiell dazu geeignet ist eine parallel laufende Standard-Blutpumpe als Referenz während Blutpumpen-Tests zu ersetzen. Zudem bietet das Hemoresistometer die Vorteile einer geringeren Kosten-Verursachung und eines weniger komplexen Versuchs-Aufbaus. Abschließend werden im Hinblick auf die zukünftige Weiterentwicklung Ansätze zur differenzierteren Hämolyse-Bestimmung erläutert.The development of blood pumps for use in heart surgery has to fulfill different demands. On the one hand there is technical performance, on the other hand there is low rate of complications. The technical performance can be tested without difficulty by in-vitro tests. Estimation of mean complications like hemolysis and coagulation for futher/future use in-vivo are more difficult. Especially the comparability of indices of hemolysis from different kind of pumps and of different working groups is problematic. So far it is not possible to separate hemolysis caused by pumps from hemolysis caused by erythrocyte fragility. This is the reason for using a standard blood pump additional while testing new pumps and compare with each other. But this enables only a relativly assessment. The assignment of this thesis is to assess the hemoresistometer concerning an absolute judgement of hemolysis and try to calibrate the mechanical fragility of erythrocytes. The size of hemolysis caused by the hemoresistometer is examined under influence of different test conditions like temperatur of stored blood, duration of blood storage and device temperatur. The results show that isolation of erythrocyte fragility from total hemolysis and calibration of erythrocyte fragility was not possible so far. But the results as well show that the hemoresistometer is able to replace a standard blood pump as a reference while testing new pumps. Lower costs and less complexity of using the hemoresistometer are further advantages as well. Finally approaches are explained for more elaborated determination of hemolysis in view of further development of the hemoresistometer.
OpenAccess:
PDF
(additional files)
Dokumenttyp
Dissertation / PhD Thesis
Format
online, print
Sprache
German
Externe Identnummern
HBZ: HT015193842
Interne Identnummern
RWTH-CONV-114454
Datensatz-ID: 52217
Beteiligte Länder
Germany
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