2003
Aachen, Techn. Hochsch., Diss., 2003
Genehmigende Fakultät
Fak10
Hauptberichter/Gutachter
Tag der mündlichen Prüfung/Habilitation
2003-06-30
Online
URN: urn:nbn:de:hbz:82-opus-6094
URL: https://publications.rwth-aachen.de/record/57396/files/Brauner_Jens.pdf
Einrichtungen
Inhaltliche Beschreibung (Schlagwörter)
Medizin (frei) ; Vollkeramik (frei) ; Empress (frei) ; Brücke (frei) ; Krone (frei)
Thematische Einordnung (Klassifikation)
DDC: 610
Kurzfassung
Das Ziel der vorliegenden klinischen Studie war es, die Eignung einer neuen hochfesten Lithium-Disilikat Glaskeramik (IPS Empress 2, Ivoclar-Vivadent) als Gerüstmaterial für Kronen und kleinere Brücken zu prüfen. Von der Studie ausgeschlossen wurden Patienten mit schweren Fehlfunktionen, schlechter Mundhygiene, Parodontitis sowie jugendliche Patienten mit ausgedehnten Pulpencaven. Von Dezember 1997 bis Oktober 1999 wurden 184 IPS Empress 2-Restaurationen in der Abteilung für Zahnärztliche Prothetik des Universitätsklinikums Aachen bei 73 Patienten eingegliedert (138 Kronen und 46 Brücken). Die klinische Kontrolle der IPS Empress 2-Restaurationen wurde durch fünf erfahrene Zahnärzte anhand eines festgelegten Protokolls durchgeführt. Die Gerüste wurden mit der zugehörigen Fluorapatit-Glaskeramik verblendet. Für die Befestigung wurde entweder ein dualhärtender Befestigungskomposit (Syntac/Variolink II, Ivoclar-Vivadent) oder ein Glasionomerzement (Ketac Cem Maxicap, 3M Espe) verwendet. Bislang (April 2002) wurden 128 Kronen und 43 Brücken nachkontrolliert. Von den 171 nachuntersuchten Restaurationen wurden 96 adhäsiv und 75 konventionell befestigt. Die Beobachtungsdauer lag bei 36,57 Monaten (+/- 9,68). Acht absolute Mißerfolge wurden in der Brücken-Gruppe registriert, entweder als eine Fraktur in der Verbinder-Region (7) oder in der Abutment-Region (1). Diese acht Frakturen traten in einer experimentellen Gruppe von Brücken auf, die in einem Bereich lokalisiert waren, der außerhalb des vom Hersteller vorgegebenen Indikationsbereiches lag. Elektronenmikroskopische Untersuchungen der Verbinder zeigten in allen diesen Fällen eine Unterdimensionierung der Gerüstkeramik. Innerhalb des Indikationsbereiches mußte eine Molarenkrone aufgrund fortschreitender Abplatzungen erneuert werden. Relative Mißerfolge traten hauptsächlich in Form von kleineren oder größeren Abplatzungen (15) des Verblendmaterials auf. Die drei Jahre dauernde klinische Prüfung hat gezeigt, daß die klinischen und technischen Vorgaben des Herstellers für IPS Empress 2 streng eingehalten werden müssen, um akzeptable Ergebnisse zu erzielen. Den Ursachen für die relativ hohe Anzahl an Abplatzungen der Schichtkeramik muß weiter nachgegangen werden. Um den klinischen Langzeiterfolg abschließend bewerten zu können, müssen weitere Nachkontrollen erfolgen, bis eine durchschnittliche Beobachtungsdauer der Restaurationen von ca. fünf Jahren erreicht ist.The purpose of this prospective study was to evaluate the clinical performance of a lithium-disilicate substructure glass-ceramic (IPS Empress 2, Ivoclar-Vivadent) for crowns and fixed partial dentures (FPDs). Patients with severe prafunction, periodontitis or poor oral hygiene were excluded from the study. From December 1997 to October 1999, a total of 184 Empress 2 restaurations (138 crowns and 46 FPDs) have been placed in 73 patients. Clinical treatment was performed by five trained clinicians following a fixed protocol. All substructures were veneered by the corresponding fluor-apatite glass-ceramic. For placement either a dual-curing resin cement (Syntac/Variolink II, Ivoclar-Vivadent) or a glass-ionomer cement (Ketac Cem Maxicap, 3M ESPE) was used. Up to date (April 2002) 128 crowns and 43 FPDs were evaluated. Adhesive placement was employed for 96 and conventional cementation for 75 restorations. The mean observation period was 36 months. Eight absolute failures were recorded in the FPD group as a fracture in the connector (7) or abutment area (1). All fractured FPDs were placed in a location, excluded by manufacturs guidelines. SEM analyses of the fractured connectors showed smaller dimensions than recommended. Relative failures occured mainly as minor and extended chippings of the veneering material (15). More than three-year clinical evaluation has demonstrated, that the clinical and technical guidelines for Empress 2 must be strictly followed to achieve acceptable clinical performance. Further research has to be undertaken to analyze factors causing chippings.
OpenAccess:
PDF
(additional files)
Dokumenttyp
Dissertation / PhD Thesis
Format
online, print
Sprache
German
Externe Identnummern
HBZ: HT013774514
Interne Identnummern
RWTH-CONV-119448
Datensatz-ID: 57396
Beteiligte Länder
Germany
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