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Steigerung der Informationsqualität auf elektronischen Marktplätzen für betriebliche Informationssysteme



Verantwortlichkeitsangabevorgelegt von Ralf Kampker

ImpressumAachen : Publikationsserver der RWTH Aachen University 2003

UmfangVII, 171 S. : graph. Darst.


Aachen, Techn. Hochsch., Diss., 2003


Genehmigende Fakultät
Fak00

Hauptberichter/Gutachter


Tag der mündlichen Prüfung/Habilitation
2003-04-08

Online
URN: urn:nbn:de:hbz:82-opus-6040
URL: https://publications.rwth-aachen.de/record/58982/files/Kampker_Ralf.pdf

Einrichtungen

  1. FIR - Forschungsinstitut für Rationalisierung e. V. (052300)
  2. Lehrstuhl für Produktionssystematik (417210)
  3. Werkzeugmaschinenlabor WZL der RWTH Aachen (417200)

Inhaltliche Beschreibung (Schlagwörter)
Betriebliches Informationssystem (Genormte SW) ; Systemauswahl (Genormte SW) ; Electronic Commerce (Genormte SW) ; Produktinformation (Genormte SW) ; Qualitätsmanagement (Genormte SW) ; Regelkreis (Genormte SW) ; Wirtschaft (frei) ; Elektronischer Marktplätz (frei) ; Informationsqualität (frei) ; Datenqualität (frei) ; Datenqualitätsregelkreise (frei)

Thematische Einordnung (Klassifikation)
DDC: 330

Kurzfassung
Elektronische Marktplätze verändern seit den letzten Jahren immer häufiger bestehende Wertschöpfungsketten. Neben konventionellen Märkten entstehen globale Märkte, auf denen ortsunabhängig eine große Zahl von Anbietern und Kunden Handelstransaktionen abwickeln kann. Die große Zahl von Misserfolgen und negative Entwicklungsprognosen von Betreibern aktiver elektronischer Marktplätze weisen auf grundlegende konzeptionelle Mängel beim Transfer der Koordinationsform „Markt” in das neue Medium hin. Um die Vorteile dieser neuen Marktform in Form von erhöhter Transparenz für Verbraucher auf Beschaffungsmärkten und neuen Absatzmärkten für Hersteller nutzen zu können, müssen diese Mängel aufgedeckt und Konzepte zu ihrer Beseitigung entwickelt werden. Die intensive Untersuchung von elektronischen Marktplätzen zur Auswahlunterstützung betrieblicher Informationssysteme im Rahmen dieser Arbeit ergab, dass die Kundenunzufriedenheit und schlechte Testergebnisse in allen Fällen auf Qualitätsmängel der bereitgestellten Informationen zurückzuführen sind. Viele elektronische Marktplätze scheitern demzufolge, weil bei der Umsetzung des Maklergedankens in das neue Medium die Sicherung der Informationsqualität nicht ausreichend in die Geschäftsprozesse integriert wird. Das Ziel der Dissertation von Herrn Kampker ist es daher, ein Verfahren zu entwickeln, mit dessen Hilfe die Informationsqualität intermediärer Dienstleistungen über elektronische Marktplätze verbessert und dauerhaft auf einem hohen Niveau gehalten werden kann. Basierend auf einer eingehenden Analyse bestehender Literatur stellt Herr Kampker die Grundlagen elektronischer Marktplätze, der Auswahl betrieblicher Informationssysteme sowie der Daten- und Informationsqualität umfassend dar. Im Rahmen einer Analyse existierender Erkenntnisse und Lösungsansätze zur Ermöglichung einer Auswahl von Produkten des betrachteten Segmentes stellt er die Defizite dieser Ansätze heraus und leitet den Handlungsbedarf ab. Gestaltungsobjekt des zu entwickelnden Verfahrens sind Prozesse, die der Informationsaufnahme, -bearbeitung und -bereitstellung auf elektronischen Marktplätzen dienen. Sie sind systematisch um qualitätssteigernde Elemente zu erweitern. Als Grundlage für die weitere Untersuchung leitet Herr Kampker zunächst empirisch-induktiv den Ansatz zur Konzeptentwicklung ab. Für die Gestaltung des Verfahrens wird eine Zerlegung des Systems „elektronischer Marktplatz” in Subsysteme bis auf Datensatzebene und eine Analyse dieser untergeordneten Teilsysteme nach dem introspektiven Systemansatz vorgenommen. Dabei wird der Aufbau von Datenqualitätsregelkreisen auf Subsystemebene als zielführender Verfahrensansatz ermittelt. Die Entwicklung setzt auf einem empirisch induktiv entwickelten dreigeteilten Referenzmodell eines elektronischen Marktplatzes und einer Datenqualitätsmerkmalsliste auf. Im weiteren Verlauf der Arbeit wird von Herrn Kampker analytisch deduktiv ein Verfahren entwickelt, über dass im Rahmen eines iterativen Zuordnungsprozesses allen Subsystemen auf Datensatzebene die für einen Regelkreis erforderlichen Elemente zugeordnet werden können. Ein zweiter Verfahrenshauptbaustein zur Bewertung ermittelter Regelkreise komplettiert das Gesamtverfahren. Zu allen Verfahrensschritten liegt eine methodische Unterstützung vor, die entsprechend dokumentiert ist. In den sich anschließenden Kapiteln wird das Verfahren zum Aufbau von Datenqualitätsregelkreisen auf Subsystemebene detailliert beschrieben. Herr Kampker dokumentiert hierbei die einzelnen Verfahrensschritte und erläutert den Verfahrenseinsatz anhand eines Beispielszenarios. Die Validierung des Verfahrens erfolgt empirisch induktiv in Form einer direkten Validierung. Datengrundlage ist dabei eine am Forschungsinstitut für Rationalisierung gepflegte Datenbank, die Daten zu Projekten der industriellen Auftragsforschung im Umfeld einer Auswahl betrieblicher Informationssysteme aus den Jahren 1986 bis 2002 enthält. Als Grundlage der Validierung wird von Herrn Kampker dazu eine komplette Konfiguration und Durchführung des Verfahrens vorgenommen. Dem Nachweis der Verfahrenspraktikabilität folgt eine Auswertung der Ergebnisse des prototypischen Datenqualitätsregelkreiseinsatzes. Die im Rahmen der Verfahrensanwendung nachgewiesenen Datenqualitätssteigerungen des umfangreichen Testdatenbestandes erlauben eine positive Bewertung des Verfahrens bzgl. seiner Nützlichkeit. Sowohl die Verfahrensrelevanz als auch die Erfüllung der Anforderungen an die Verfahrensdurchführung konnten damit im Rahmen der Validierung von Herrn Kampker nachgewiesen werden.

Since the last years existing chains of value creation have been changed by electronic market places more and more frequently. Besides conventional markets there are developing global electronic markets, on which a large number of commercial transactions are completed independently of a particular place. Many failures and negative development prognoses of operators of active electronic market places can be determined. This fact indicates fundamental conceptional faults in the transfer of commercial transactions into the new medium. In this paper electronic market places for the selection support of operational information systems have been thoroughly investigated. The investigation resulted in that the customer discontent is to be attributed in all cases to quality faults of the information. Many electronic market places fail, because during the conversion to the new medium the safety device of the information quality is not sufficiently integrated into the business processes. The goal of the available thesis is it to develop a procedure which improves the information quality of intermediate services over electronic market places. The higher data quality is then to be kept on a constantly high level. The fundamentals of the discussed issue are presented on the basis of detailed analysis of current literature. Existing findings and solutions concerning the problem of making possible the selection of products via electronic market places are analysed at this stage. Within these approaches the author determines certain deficits from which he derives need of action. The objects of organisation of the procedure which is to be developed are processes, that serve the reception, the treatment and the retrieval of information on electronic market places. They are to be systematically extended by quality-increasing elements. As a basis for further research Mr. Kampker first empirically and deductively derives the initial stages for conceptual development. For the organisation of the procedure the system „electronic market place” is taken apart into subsystems up to the level of data records. This is followed by an analysis of the subordinated systems according to introspective methods. The structure is determined of data quality automatic control loops on subsystem level as goal-prominent procedure beginning The first chapters are empirically and inductively developed based on a three-divided reference model of an electronic market place. In the further process of the work Mr. Kampker develops a procedure analytically deductive. The necessary elements for an automatic control loop can be assigned to all subsystems on data record level with the help of a procedure component during an iterative allocation process. A second procedure component is used for the evaluation of determined automatic control loops. To all process steps a methodical support is present, which is documented accordingly In the following chapters Mr. Kampker documents the process steps and describes the procedure employment on the basis of an example scenario. The Validating of the procedure takes place empirically and inductively in form of a direct validating. Data basis is thereby a data base maintained at „Forschungsinstitut für Rationalisierung”. The data base contains data of the years 1986 untill 2002. In addition, Mr Kampker carries out a complete configuration and implementation of the developed procedure. This part of evaluation is followed by the usage of the procedure with the data of the test data base. The proven data quality increases of the test data allow a positive valuation of the procedure.

Fulltext:
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Dokumenttyp
Dissertation / PhD Thesis

Format
online, print

Sprache
German

Externe Identnummern
HBZ: HT013748167

Interne Identnummern
RWTH-CONV-120804
Datensatz-ID: 58982

Beteiligte Länder
Germany

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Document types > Theses > Ph.D. Theses
Faculty of Mechanical Engineering (Fac.4)
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417210
417200
052300

 Record created 2013-01-28, last modified 2026-06-09


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