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000059002 1001_ $$0P:(DE-82)052908$$aRöttger, Carina$$b0$$eAuthor
000059002 245__ $$aDie histopathologische Darstellung einer intrazerebralen Blutung unter fibrinolytischer Therapie : eine tierexperimentelle Studie$$cvorgelegt von Carina Röttger$$honline, print
000059002 260__ $$aAachen$$bPublikationsserver der RWTH Aachen University$$c2002
000059002 300__ $$a86 S. : Ill.
000059002 3367_ $$0PUB:(DE-HGF)11$$2PUB:(DE-HGF)$$aDissertation / PhD Thesis$$bphd$$mphd
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000059002 5203_ $$aDie optimale Therapie einer intrazerebralen Blutung ist umstritten. Neben der konservativen Behandlung und der offenen neurochirurgischen Ausräumung des Hämatoms besteht die Möglichkeit der stereotaktischen Evakuation unter Anwendung eines Fibrinolytikums. Mit der Lyse durch die lokale Applikation von rekombinantem Gewebe-Plasminogenaktivator (rtPA) über eine in der Blutungshöhle liegende Drainage gibt es bisher nur begrenzte klinische Erfahrung. In dieser Studie erfolgte die experimentelle Produktion intrazerebraler Hämatome im Frontallappen von Schweinen zur Überprüfung einer möglichen Reduktion des Sekundärschadens im perihämatomalen Gewebe bei Anwendung dieser wenig invasiven Methode. In der sich anschließenden histologischen Untersuchung sollte ein eventueller Effekt des rtPA auf das Hirnparenchym evaluiert werden. Vor der Injektion von autologem Blut wurde durch die Insufflation eines Ballons eine Höhle geschaffen. Unmittelbar an die Induktion des Hämatoms schloß sich die magnetresonanztomographische Bestimmung seines Volumens an. Nach circa zwei Stunden erfolgte die Applikation einer entsprechenden Actilysemenge [1 mg / ccm, durchschnittlich 1,51 mg], und nach weiteren 20 Minuten die vorsichtige Aspiration liquifizierter Gerinnselanteile [im Mittel 0,89 ml]. Vor der Tötung der Tiere zwischen dem 9. und dem 11. postoperativen Tag wurde die Menge des verbliebenen Blutes mehrmals magnetresonanztomographisch quantifiziert. Die histologische Aufarbeitung umfaßte neben üblichen Standardfärbungen den immunhistochemischen Nachweis des Hitzeschockproteins (HSP) und reaktiver Astrozyten. Die prozentuale Reduktion des Hämatomvolumens betrug in der Actilysegruppe am Ende der Beobachtungszeit 66,39%. Für die Kontrolltiere betrug dieser Wert 37,6%.Bezüglich Ödem und Nekrose war in der lysierten Gruppe keine Reduktion im Vergleich zur Kontrollgruppe zu verzeichnen. Sowohl die Expression des Hitzeschockproteins als auch die reaktive Gliose war in beiden Gruppen in vergleichbarer Ausprägung vorhanden.Hinsichtlich der entzündlichen Reaktion zeigten sich deutliche Unterschiede. Während sich das überwiegend monozytäre Infiltrat bei den Kontrollschweinen nur im Rahmen der Resorption in direkter Umgebung des Hämatoms befand, zeigten sich in der Actilysegruppe starke meningeale und kortikale Reaktionen in Form von ausgeprägten perivaskulären Manschetten, zum Teil auch in der kontralateralen Hemisphäre. In der Literatur sind verschiedene Pathomechanismen intrazerebraler Blutungen beschrieben. Hieraus ergeben sich mögliche Erklärungen für die vorgefundenen histologischen Ergebnisse:  - Das Ausmaß der Nekrose wird durch die physikalische Gewebekompression, und somit zum Zeitpunkt der Balloninsufflation und der Injektion des Blutes bestimmt.  - Initial kommt es zu einer mechanisch bedingten Reduktion des zerebralen Blutflusses (CBF). Diese geht mit persistierenden Veränderungen einher, die durch eine frühe Entlastung nicht verhindert werden können. Möglicherweise birgt die Restauration des postiktal reduzierten Blutflusses sogar die Gefahr der Ödemexazerbation.  - Neben den raumfordernden Effekten der Blutung haben verschiedene Blutbestandeile, insbesondere Thrombin, einen schädigenden Effekt auf das Hirnparenchym.  - Ein toxischer Effekt von rtPA auf intaktes Hirngewebe ist nicht bekannt. Bei der Koinfusion mit Thrombin wurde hingegen eine Potenzierung des Zellschadens beobachtet. Auch immunologische Reaktionen auf die Substanz sind nicht auszuschließen. Der Nutzen der Effektivität der Therapie einer intrazerebralen Blutung ist folglich abhängig von der Reversibilität bereits aufgetretener Veränderungen und von der Reduktion eines möglichen Sekundärschadens. Aus diesem Experiment läßt sich ableiten, daß mit Hilfe von rtPA zwar eine deutliche Reduktion des Hämatomvolumens gelingt, jedoch ein beträchtlicher Anteil des Blutes in direktem Kontakt zum umgebenden Hirngewebe verbleibt, so daß wahrscheinlich mehrmalige Infusionen oder sogar eine kontinuierliche Spülung mit dem Plasminogenaktivator erforderlich sind. Vielleicht kann eine ultrafrühe und vollständige Entfernung des Koagels aus dem Parenchym zu einer Verminderung des Sekundärschadens führen. Hierbei ist aber der fragliche Beitrag des rtPA zu thrombininduziertem neuronalem Zellschaden zu berücksichtigen. Abgesehen davon sollte die Verminderung des Ödems durch die Applikation von spezifischen Thrombininhibitoren überprüft werden.$$lger
000059002 520__ $$aINTRODUCTION: The treatment of cerebral hemorrhage is still controversial, and clinical experience with local lysis of the blood clot by rtPA is sparse. In our study we induced intracerebral hematomas in the frontal lobe of pigs, in order to investigate the changes in the perihematomal brain tissue with regard to secondary brain damage. METHODS: After injection of autologous blood into the right frontal white matter of 16 pigs, rtPA was administered in a dosis equivalent to the volume of blood found on MRI. 20 minutes later, the liquified parts of the clot were carefully aspirated. The hematoma volume was again quantified by MRI on the 2nd, 4th and 10th postoperative day. The relevant brain slices were stained with HE, Giemsa, Turnbulls Blue, Klüver Barrera and immunochemically marked for heat shock protein (HSP). RESULTS: The hematoma volume reduced to 66.4% in animals treated with rtPA opposed to 37.6% in the control animals. In regard to edema, necrosis and the expression of HSP, both groups did not differ significantly. However, the animals treated with rtPA showed a much more pronounced inflammatory response. CONCLUSION: Although rtPA markedly reduces the hematoma volume within ten days, an equivalent reduction of brain damage could not be found. This can partly be due to the role of rtPA in thrombin-induced neuronal cell damage or an allergic reaction to this substance. KEYWORDS: Cerebral Hemorrhage, Lysis, Recombinant Tissue Plasminogen Activator, HSP, Inflammatory Response, Necrosis , Edema.$$leng
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000059002 7001_ $$0P:(DE-82)000455$$aGilsbach, Joachim M.$$b1$$eThesis advisor
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