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Ereigniskorrelierte Potentiale als Indikatoren der sprachsemantischen Verarbeitung - Alterseffekte



Verantwortlichkeitsangabevorgelegt von Anne Hoffrogge

ImpressumAachen : Publikationsserver der RWTH Aachen University 2003

UmfangIII, 102 S. : graph. Darst.


Aachen, Techn. Hochsch., Diss., 2003


Genehmigende Fakultät
Fak10

Hauptberichter/Gutachter


Tag der mündlichen Prüfung/Habilitation
2003-01-09

Online
URN: urn:nbn:de:hbz:82-opus-6769
URL: https://publications.rwth-aachen.de/record/59105/files/Hoffrogge_Anne.pdf

Einrichtungen

  1. Medizinische Fakultät (510000-1)

Inhaltliche Beschreibung (Schlagwörter)
Medizin (frei) ; N400, EKP, Sprachsemantik, Wiederholungseffekte (frei) ; Alterseffekte (frei)

Thematische Einordnung (Klassifikation)
DDC: 610

Kurzfassung
Die N400 tritt klassischerweise bei semantischer Inkongruenz und bei Darbietung von Nichtwörtern auf. Wiederholte Inhaltswörter zeigten unabhängig von der Kongruenz einen reduzierten N400 Effekt. In der vorliegenden Studie wurde ein abgewandeltes Satzleseparadigma mit Vierwortsätzen für Ältere und Jüngere erstellt, wobei ein Drittel der Sätze sinnvoll endet und zwei Drittel der Sätze nicht sinnvoll enden (semantische Inkongruenz). Die Hälfte der semantisch inkongruenten Wörter am Satzende wurde wiederholt. Vermutet wurde, dass der N400 Effekt bei wiederholter Darbietung der Inkongruenz kleiner wird und dass bei den Älteren dieser Effekt zeitlich verzögert und reduziert auftritt. In einer zweiten Messung sollte die Replizierbarkeit der Ergebnisse überprüft werden. Der N400 Effekt zwischen erster und zweiter Messung war um so geringer, je länger die zwei Messungen zeitlich auseinander lagen. Die Älteren unterschieden im Gegensatz zu den Jüngeren nicht zwischen Inkongruenz und wiederholter Inkongruenz. Hieraus wird geschlossen, dass bei dem größeren episodischen und semantischen Gedächtnis der Älteren primär die Entscheidung über die vorliegende Inkongruenz getroffen wird.

It is well established that the N400 is related to semantic incongruency and to non-words. As known repeated words showed a decreased N400 effect. In the present study a modified reading paradigm with four-word-sentences for elder and younger controls is used. One third of the sentences end with a semantic congruent word as opposed to two third of the sentences with final incongruent words half of which is repeated. It is hypothesized that the N400-effect decreases with repetition of incongruent sentence endings and that this effect has a latency and is even more decreased in elder controls. The second recording should show if the results were reliable. The N400-effect decreased with increase of latency between first and second recording. The group of the elderly didn't distinguish between incongruency and repeated incongruency. It is concluded that the elder decided in the first place about the sentence being incongruent having a bigger semantic and episodic brain in comparison to the younger.

Fulltext:
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Dokumenttyp
Dissertation / PhD Thesis

Format
online, print

Sprache
German

Externe Identnummern
HBZ: HT013840272

Interne Identnummern
RWTH-CONV-120919
Datensatz-ID: 59105

Beteiligte Länder
Germany

 GO


OpenAccess

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The record appears in these collections:
Document types > Theses > Ph.D. Theses
Publication server / Open Access
Faculty of Medicine (Fac.10)
510000\-1
Public records
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 Record created 2013-01-28, last modified 2022-04-22


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