2002
Aachen, Techn. Hochsch., Diss., 2002
Genehmigende Fakultät
Fak10
Hauptberichter/Gutachter
Tag der mündlichen Prüfung/Habilitation
2002-09-13
Online
URN: urn:nbn:de:hbz:82-opus-4114
URL: https://publications.rwth-aachen.de/record/59726/files/Krug_Alexander.pdf
Einrichtungen
Inhaltliche Beschreibung (Schlagwörter)
Medizin (frei)
Thematische Einordnung (Klassifikation)
DDC: 610
Kurzfassung
Keratoprothesenimplantationen sind häufig mit dem Risiko der Glaukomentstehung behaftet - einer Komplikation, die zur Erblindung führen kann. Der postoperativen Überwachung des Augeninnendruckes kommt somit eine besondere Bedeutung zu. Die indirekte Druckmessung als diagnostische Methode der Augenheilkunde ist an einer in Aachen entwickelten Keratoprothese erprobt wurden. Dieses Verfahren ist neuartig und nur möglich, weil bei der Konstruktion der Prothese ein flexibles und damit eindrückbares bzw. applanierbares Material verwendet wurde. Die Arbeit beschäftigt sich der Konstruktion sowie Entwicklungsgeschichte von Keratoprothesen und mit den historischen Grundlagen der Augendruckmessung, um anschließend ein optimales Verfahren für die Bestimmung des intrabulbären Druckes am keratoprothetisch operierten Auge zu finden. Weiterhin werden Unterschiede und Gemeinsamkeiten der Aachener Prothese im Vergleich zur natürlichen Hornhaut des Menschen diskutiert, um herauszufinden, inwiefern gebräuchliche Druckmeßmethoden geeignet sind oder abgewandelt werden müssen. Modifikationen an vorhandenen Druckmeßgeräten sollten so gering wie möglich sein, damit der gerätetechnische Mehraufwand in wirtschaftlichen Grenzen bleibt. Die Verfahren wurden in verschiedenen Versuchsanordnungen getestet. Auch Experimente an Tieraugen sind durchgeführt wurden. Nach Abwägen der verschiedenen Verfahren hat sich gezeigt, daß das modifizierte Schiötz-Tonometer zum jetzigen Zeitpunkt den besten Kompromiß zwischen Aufwand und Nutzen bietet. Es kann mit einer am Tierauge getesteten ausreichenden Genauigkeit zwischen einem normalen und einem erhöhten Augeninnendruck unterscheiden.Purpose: Postoperative glaucoma is one of the major complications observed in patients with keratoprostheses. The optical components of the majority of KPros are rigid and inflexible, which prevents indirect tonometry with common methods. This study confirms that the Aachen-KPro allows measurements of the intraocular pressure (IOP) due to its flexible optical part with a modified Schiotz tonometer. Methods: The Aachen-KPro was placed in a special chamber where pressure can be generated and monitored by a transducer. Measurements were performed with common ophthalmologic methods. The results were compared to the initial pressure values in the chamber. Results: With the Goldmann tonometer, the Tono-Pen and the topography system (Technomed), no significant pressure changes could be observed. The results of the Schiotz tonometer were promising. It was slightly modified and standard curves with different weights could be obtained. Conclusions: With a modified Schiotz tonometer, it is possible to detect elevated IOPs. Modifying this common instrument is inexpensive and can be performed easily. This advantage of the Aachen-KPro permits early management of postoperative high tension glaucoma.
Fulltext:
PDF
(additional files)
Dokumenttyp
Dissertation / PhD Thesis
Format
online, print
Sprache
German
Externe Identnummern
HBZ: HT013518702
Interne Identnummern
RWTH-CONV-121486
Datensatz-ID: 59726
Beteiligte Länder
Germany
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