2006
Aachen, Techn. Hochsch., Diss., 2006
Genehmigende Fakultät
Fak10
Hauptberichter/Gutachter
Tag der mündlichen Prüfung/Habilitation
2006-05-29
Online
URN: urn:nbn:de:hbz:82-opus-18035
URL: https://publications.rwth-aachen.de/record/61690/files/Bayazit_Anna.pdf
Einrichtungen
Inhaltliche Beschreibung (Schlagwörter)
Medizin (frei) ; Leistenhernie (frei) ; Komplikationen (frei) ; Netzimplantation (frei) ; Rezidiv (frei) ; Beschwerden (frei) ; Schmerzen (frei) ; complications (frei) ; complaints (frei) ; recurrence (frei) ; inguinal (frei) ; hernia (frei)
Thematische Einordnung (Klassifikation)
DDC: 610
Kurzfassung
Es zeigt sich, dass bei Leistenhernienoperationen mit höheren Rezidivraten gerechnet werden muss, als ursprünglich in zahlreichen verfahrensbezogenen wissenschaftlichen Studien angenommen. Ein weiteres zentrales Problem stellt die große Zahl der Patienten dar, die nach einer Leistenhernienoperation unter chronischen Schmerzen leidet. In der vorliegenden Studie wurden vier Operationsverfahren zur Reparation der Rezidivleistenhernie durch Netzimplantation untersucht. Hierzu wurden das TIPP-, das Lichtenstein- und das Stoppa-Verfahren und das Operationsverfahren nach Wantz in insgesamt 195 Operationen miteinander verglichen. Dabei wurden im Wesentlichen postoperative Schmerzen und Beschwerden des Patienten und die Rezidivrate berücksichtigt. In einem durchschnittlichen Nachuntersuchungszeitraum von 2 Jahren konnten 84% der Patienten nachuntersucht bzw. befragt werden. Es wurde eine Rezidivrate von 13,4% ermittelt. Signifikante Risikofaktoren um ein Rezidiv zu erleiden waren ein höheres Lebensalter und eine schlechtere ASA-Klassifikation des Patienten. Die TIPP-Operation schnitt signifikant besser ab als die Stoppa-, Wantz- und die Lichtenstein-Technik. Schmerzen bei der Nachuntersuchung hatten 33% der Patienten. Es wurden keine signifikanten Risikofaktoren ermittelt. Beschwerden hatten insgesamt 77,6% der Patienten. Signifikant häufiger traten Beschwerden auf, wenn öfter voroperiert worden war, die Bruchpforte größer war und wenn Übergewicht oder Adipositas vorgelegen hatte. Außerdem traten Beschwerden signifikant häufiger bei jüngeren Patienten auf.Recurrence rates after inguinal hernia surgery are higher than expected in many studies which concentrate on special techniques of herniorrhaphy. A major problem is the big number of patients suffering from chronical pain after groin hernia surgery. This study examines four techniques of inguinal herniorrhaphy with a prosthetic mesh. Therefore we compared the TIPP technique, the Lichtenstein hernia repair, the Stoppa technique and the Wantz technique in 195 hernia repairs. We concentrated our attention on postoperative pain, disorders and the recurrence rate. Most of the followup-examinations were made after 2 years. 84% of all patients were examined. We found a recurrence rate of 13,4%. Significant risks of getting a recurrent hernia was a higher age and a bad ASA classification. TIPP herniorrhaphy got significant better results than the other techniques. 33% of all interviewed patients suffered from postoperative pain. No significant facts of risk were found. 77,6% of all patients suffered from postoperative disorders. Significant facts of risk were a high number of reoperation, a big groin hernia, adipositas and a low age.
OpenAccess:
PDF
(additional files)
Dokumenttyp
Dissertation / PhD Thesis
Format
online, print
Sprache
German
Externe Identnummern
HBZ: HT015031534
Interne Identnummern
RWTH-CONV-123326
Datensatz-ID: 61690
Beteiligte Länder
Germany
|
The record appears in these collections: |