2004
Aachen, Techn. Hochsch., Diss., 2004
Genehmigende Fakultät
Fak01
Hauptberichter/Gutachter
Tag der mündlichen Prüfung/Habilitation
2004-07-14
Online
URN: urn:nbn:de:hbz:82-opus-8778
URL: https://publications.rwth-aachen.de/record/61911/files/Schnizler_Moritz.pdf
Einrichtungen
Inhaltliche Beschreibung (Schlagwörter)
Softwareentwicklung (Genormte SW) ; Objektorientierung (Genormte SW) ; Programmtest (Genormte SW) ; Objektmodell (Genormte SW) ; Rolle (Genormte SW) ; Informatik (frei) ; Software-Test (frei) ; Objektorientierung (frei) ; Software-Entwicklung (frei)
Thematische Einordnung (Klassifikation)
DDC: 004
Kurzfassung
Obwohl die Objektorientierung in der Software-Entwicklung inzwischen weit verbreitet ist, verursacht der Test der so entwickelten Programme immer noch viele Probleme. So ist der Test objektorientierter Programme meist deutlich schwieriger und damit aufwändiger als der im Umfang vergleichbarer, prozeduraler Programme. Eine Ursache hierfür ist, dass die meisten bisher für den Test objektorientierter Programme vorgeschlagenen Verfahren die Eigenschaften derart entwickelter Programme nicht genügend berücksichtigen. Zum Beispiel tragen nur wenige Testverfahren der Verlagerung der Programmkomplexität aus den einzelnen Methoden einer Klasse in das Zusammenspiel der Objekte zur Laufzeit Rechnung. Ausgehend von dieser Situation stellt die Arbeit daher einen neuen rollenbasierten Ansatz für den Test objektorientierter Programme vor, der sich darauf konzentriert, das als Rollenmodell spezifizierte Zusammenspiel der Objekte zur Laufzeit zu testen. Dazu wird zunächst gezeigt, wie man mit Hilfe von Rollenmodellen Kollaborationen aus dem Zusammenspiel der Objekte in einem Programm isolieren und weitgehend unabhängig von einer konkreten Implementierung spezifizieren kann, bevor anschließend darauf eingegangen wird, wie man aus einem solchen Rollenmodell wiederverwendbare Testfälle für eine Kollaboration ableiten kann. Zusätzlich wird vorgestellt, wie man die so gewonnenen Testfälle für den effizienten Regressionstest im iterativen Entwicklungsprozess automatisieren kann. Abschließend wird die Effektivität des Testansatzes am Beispiel verschiedener zentraler Kollaborationen aus dem JHotDraw-Rahmenwerk demonstriert und bewertet, wobei insbesondere der dafür erforderliche Aufwand untersucht wird.Although object-orientation today is widespread in the area of software development, testing the corresponding programs still causes many problems. This means testing object-oriented programs usually is much more difficult and therefore expensive than testing their procedural counterparts. One reason for this is that most testing approaches that so far have been suggested for object-oriented software do not adequately consider the special properties of programs, which have been developed by object-oriented means. For instance, only a few testing approaches consider the shift of program complexity from single methods in a class into the collaboration of objects at runtime. Based on this situation, this work presents a new role-based approach to testing object-oriented programs that concentrates on testing object collaborations, which have been specified using role models. For this purpose it is first shown, how role models can be used to isolate collaborations of objects from a programs runtime structure and specify them independent of a concrete implementation. Afterwards it is presented, how test cases can be derived from such a role model that are reusable for different implementations of the corresponding collaboration. Additionally it is shown, how the derived test cases can be automated for efficient regression testing in the iterative development process. In the end the effectiveness of the approach is demonstrated and evaluated by testing different central collaborations from the JHotDraw framework. On this occasion especially the expenses for the approach are investigated.
Fulltext:
PDF
(additional files)
Dokumenttyp
Dissertation / PhD Thesis
Format
online, print
Sprache
German
Externe Identnummern
HBZ: HT014095618
Interne Identnummern
RWTH-CONV-123523
Datensatz-ID: 61911
Beteiligte Länder
Germany
|
The record appears in these collections: |