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Die Pulmarca-Box in der Neonatologie : Atemhilfe mit kontinuierlich negativem Druck : eine retro- und prospektive Untersuchung = The Pulmarca-Box in neonatology : ventilation support with continuous negative pressure : retro- and prospective evaluation



Verantwortlichkeitsangabevorgelegt von Maria Antonia Knoll geb. Zöllner

ImpressumAachen : Publikationsserver der RWTH Aachen University 2007

UmfangVIII, 87 S. : Ill., graph. Darst.


Aachen, Techn. Hochsch., Diss., 2007

Internet-Ausg. u.d.T. Die Pulmarca-Box in der Neonatologie


Genehmigende Fakultät
Fak10

Hauptberichter/Gutachter


Tag der mündlichen Prüfung/Habilitation
2007-04-20

Online
URN: urn:nbn:de:hbz:82-opus-18745
URL: https://publications.rwth-aachen.de/record/62277/files/Knoll_Maria.pdf

Einrichtungen

  1. Medizinische Fakultät (510000-1)

Inhaltliche Beschreibung (Schlagwörter)
Neonatologie (Genormte SW) ; CPAP (Genormte SW) ; Assistierte Beatmung (Genormte SW) ; Medizin (frei) ; Pulmarca (frei) ; CNEP (frei) ; ventilation (frei)

Thematische Einordnung (Klassifikation)
DDC: 610

Kurzfassung
Die vorliegende Studie untersuchte die Wirksamkeit der CNEP-Atemhilfe (continuous negative extrathoracic pressure) bei Früh-und Neugeborenen jeden Gestationsalters in einem prospektiven (14 Patienten) und einem retrospektiven (46 Patienten) Ansatz. Als wirksame Atemhilfe sollte sie dem neonatologischen Patienten schonend, mit möglichst wenig Nebenwirkungen, und effizient, also möglichst sauerstoffeinsparend helfen. Die Vermeidung oder Verkürzung einer maschinellen Beatmung ist wünschenswert. International hat sich CPAP (continuous positive airway pressure) zur Unterstützung der Spontanatmung durchgesetzt. Die CNEP stellt ebenfalls eine Atemhilfe zur Vermeidung der maschinellen Beatmung dar. Sie arbeitet jedoch mit Sog statt mit positivem Druck. Dazu ist bei dieser Studie der ganze Patient bis zum Hals in einer Plexiglasbox, der Pulmarcabox, gelagert, der Kopf des Kindes ist frei zugänglich.Die Studie lieferte folgende Ergebnisse:1. Bei 93% der prospektiven und 84% der retrospektiven Patienten gelang es durch CNEP den Sauerstoffbedarf um > 20% zu senken.2. Während CNEP trat bei den meisten Patienten eine Reduktion der Atemarbeit durch einen Rückgang der Atemfrequenz um 14% (retrospektive Patienten) bzw. 21% (prospektive Patienten).3. Zur Senkung des tcpCO2 eignete sich CNEP nicht.4. Die CNEP Therapie musste bei den retrospektiven Patienten in 15% der Fälle abgebrochen werden, dabei nur bei einem Kind aufgrund mangelnder Toleranz. Bei den prospektiven Patienten wurde die Therapie bei 29% abgebrochen, bei allen Kindern aufgrund mangelnder Toleranz.5. 13% bzw. 21% der Patienten mussten nach Abbruch der Therapie intubiert werden.6. Bei guter Toleranz war als einzige relevante Nebenwirkung eine Zunahme der Apnoerate zu beobachten. Die in der Literatur beschriebene Zunahme von Hautläsionen und Pneumothoraces konnte nicht beobachtet werden.7. Da ein Gewicht von unter 900g ein Ausschlusskriterium für die retrospektive Studie darstellte, wurden die Kinder, die bei diesem Gewicht mit CNEP behandelt wurden, gesondert betrachtet. Die Ergebnisse dieser Gruppe sind mit den Anderen sehr vergleichbar: deutlicher Rückgang des Sauerstoffbedarfs und niedrige Komplikationsrate.Die Ergebnisse belegen die gute Wirkung der CNEP-Therapie bei Früh- und Neugeborenen aller Gestationsalter bei sehr geringer Komplikationsrate. Dem Therapiekonzept ist eine Weiterentwicklung zu wünschen.

Aim of this study was to evaluate the efficacy of CNEP (continuous negative extrathoracic pressure)-ventilation support in premature infants and newborns by a retrospective (46 patients) and prospective (14 patients) approach. While CPAP (continuos positive airway pressure) is the international gold standard for ventilation support, CNEP as well offers a principle to avoid intubation of the infants. In this study, the so-called "Pulmarca-Box" was used, where the patient rests in a plexiglass box with the head outside.The results were as follows:1. CNEP reduced the required oxygen >20% in 93% of the prospective and 84% of the retrospective patients.2. CNEP reduced breathing work up to 14% (retrospective) and 21% (prospective).3. tcpCO2 was not reduced by CNEP.4. CNEP had to be terminated due to insufficient compliance in 15% of retrospective and 29% of prospective patients.5. 13% and 21%, respectively, had to be intubated after termination of CNEP.6. There was an increase in apnea frequency. We did not observed an increase of skin lesions or pneumothoraces.7. Premature infants with low birth weight <900 g achieved comparable results.In summary, the study underlines the good effect of CNEP therapy in newborns and premature infants and the low complication rate.

Fulltext:
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Dokumenttyp
Dissertation / PhD Thesis

Format
online, print

Sprache
German

Externe Identnummern
HBZ: HT015194145

Interne Identnummern
RWTH-CONV-123854
Datensatz-ID: 62277

Beteiligte Länder
Germany

 GO


OpenAccess

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Document types > Theses > Ph.D. Theses
Publication server / Open Access
Faculty of Medicine (Fac.10)
510000\-1
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 Record created 2013-01-28, last modified 2026-05-28


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