000884554 001__ 884554 000884554 005__ 20240926045943.0 000884554 0247_ $$aG:(GEPRIS)498824272$$d498824272 000884554 035__ $$aG:(GEPRIS)498824272 000884554 040__ $$aGEPRIS$$chttp://gepris.its.kfa-juelich.de 000884554 150__ $$aEinfluss des Peroxisome-Proliferator-Activated-Receptor-γ (PPARγ)-Signalwegs auf die Degeneration biologischer kardiovaskulärer Prothesen im Kontext eines relativen Östrogenmangels bei weiblichen Aortenklappenprothesenempfängerinnen$$y2021 - 2024 000884554 371__ $$aDr. Yukiharu Sugimura 000884554 450__ $$aDFG project G:(GEPRIS)498824272$$wd$$y2021 - 2024 000884554 5101_ $$0I:(DE-588b)2007744-0$$aDeutsche Forschungsgemeinschaft$$bDFG 000884554 680__ $$aDie kalzifizierende Degeneration der Aortenklappe ist eine der häufigsten Herzerkrankungen, die zu einem Ersatz der Aortenklappe führt. Die derzeit immer häufiger eingesetzten biologischen Klappenprothesen sind jedoch dafür bekannt, dass sie nach der Implantation eine fortschreitende Degeneration erfahren und daher nur eine limitierte Haltbarkeit aufweisen. Es ist bekannt, dass die Prävalenz einiger Krankheiten je nach Geschlecht variiert. Viele Krankheiten können ferner je nach Geschlecht unterschiedlichen Progress zeigen. Es wird zunehmend in Betracht gezogen, dass eine geschlechtsspezifische Behandlung für eine ideale medizinische Therapie erforderlich ist. Für kardiovaskuläre Erkrankungen konnte gezeigt werden, dass neben der Atherosklerose auch die kalzifizierende Degeneration der Aortenklappe, bei männlichen Patienten häufiger auftritt als bei weiblichen Patienten. Anderseits haben epidemiologische und klinische Studien gezeigt, dass Frauen nach der Menopause ein signifikant höheres Risiko für kardiovaskuläre Erkrankungen haben als Frauen vor der Menopause. Darüber hinaus hat die Hormonersatztherapie bei Patientinnen nach der Menopause das Risiko für kardiovaskuläre Erkrankungen verringert. Daher wird Östrogenmangel als Hauptfaktor bei Atherosklerose-assoziierte Erkrankungen angesehen, und tierexperimentelle Untersuchungen zur Rolle der Östrogentherapie bei Behandlung der Atherosklerose sind Gegenstand aktueller Bemühungen. Jedoch hat die chronische Östrogenersatztherapie viele Nebenwirkungen, z.B. vaginale Blutungen, Bauchschmerzen, Kopfschmerzen, Brustschmerzen und eine Gewichtszunahme. In diesem Zusammenhang konnte in einer Studie von V. Tiyerili et al. gezeigt werden, dass Peroxisome proliferator- activated receptor gamma (PPARγ) eine wichtige Rolle bei entzündungshemmender Wirkung von 17β-Estradiol in endothelialen Zellen spielt. Zusätzlich zu ihrer bekannten Stoffwechselfunktion bei der Erhöhung der Adipogenese und Insulinsensitivität wurde gezeigt, dass eine Aktivierung des PPARγ-Signalweges die durch Östradiolmangel verursachte vaskuläre Degeneration zu verlangsamen vermag. Daher bieten PPARγ-Agonisten wie etwa Pioglitazon (PIO) möglicherweise einen pharmakologischen Ansatz zur günstigen Einflussnahme auf atherosklerotische Prozesse bei Frauen nach der Menopause, die anfällig für KHK sind. Pioglitazon ist ein Wirkstoff aus der Gruppe der Glitazone. Pioglitazon wird insbesondere zur Behandlung von Diabetes mellitus Typ 2 eingesetzt und kann dabei oral verabreicht werden. Die veröffentlichten Daten legen nahe, dass die alleinige Therapie mit PIO - statt einer Östrogentherapie - ein Potenzial für den Erhalt der vaskulären Morphologie. Daher ist es die Fragestellung der vorliegenden Studie zu untersuchen, ob die unter postmenopausal veränderten Bedingungen des relativen Östrogenmangels stattfindende Degeneration biologischer kardiovaskulärer Prothesen durch eine Aktivierung des PPARγ-Signalweges positiv beeinflusst werden kann. 000884554 909CO $$ooai:juser.fz-juelich.de:939116$$pauthority$$pauthority:GRANT 000884554 909CO $$ooai:juser.fz-juelich.de:939116 000884554 980__ $$aG 000884554 980__ $$aAUTHORITY