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Frequenz-differentielle elektrische Impedanztomographie zur thorakalen Gewebedifferenzierung



Verantwortlichkeitsangabevorgelegt von Tobias Menden, M.Sc.

ImpressumAachen : RWTH Aachen University 2023

Umfang1 Online-Ressource : Illustrationen, Diagramme


Dissertation, Rheinisch-Westfälische Technische Hochschule Aachen, 2023

Veröffentlicht auf dem Publikationsserver der RWTH Aachen University


Genehmigende Fakultät
Fak06

Hauptberichter/Gutachter
;

Tag der mündlichen Prüfung/Habilitation
2023-01-19

Online
DOI: 10.18154/RWTH-2023-01248
URL: https://publications.rwth-aachen.de/record/942815/files/942815.pdf

Einrichtungen

  1. Lehrstuhl für Medizinische Informationstechnik (611010)

Inhaltliche Beschreibung (Schlagwörter)
Gauss-Newton (frei) ; Gravitationskräfte (frei) ; Impedanzmessgerät (frei) ; Leitfähigkeitsdifferenzen (frei) ; Lungenmonitoring (frei) ; Mulit-frequenz (frei) ; Rekonstruktion (frei) ; Zentrifuge (frei) ; elektrische Impedanztomographie (frei) ; orthogonale Basisbandverschiebung (frei)

Thematische Einordnung (Klassifikation)
DDC: 621.3

Kurzfassung
Die elektrische Impedanztomographie (EIT) ermöglicht eine Überwachung der Lungenfunktion. So lassen sich auch die Einflüsse von hohen Gravitationskräften, wie sie in der Raumfahrt auftreten, untersuchen. Sozialökonomisch interessanter ist das Lungenmonitoring bei Patienten sowie eine Differentialdiagnose verschiedener Lungenerkrankungen. Im Rahmen einer Studie wurde die Atmung von Probanden mithilfe der EIT in einer Langarmzentrifuge zur Simulation hoher G-Belastungen untersucht. Außerdem wurde zur Differenzierung spezifischer Lungenpathologien der Ansatz der multi-frequenz EIT (mfEIT) im Gerät AixTOM umgesetzt. Zur Messung wird, neben dem seriellen Betrieb, erstmalig das Prinzip der orthogonalen Basisbandverschiebung für die EIT angewendet. Dadurch bleibt trotz einer parallelen Kanalabtastung die serielle Gerätearchitektur erhalten. Der entwickelte Mixed-Min Rekonstruktionsalgorithmus ermöglicht die Darstellung regionaler Leitfähigkeitsdifferenzen. Der neuartige Ansatz kombiniert eine gewichtete Frequenzdifferenz und eine absolute Rekonstruktion bei zwei Messfrequenzen. Die Probandenstudie zeigt eine Verschiebung der Atmungsaktivität in Lungenregionen mit geringerer G-Belastung. Außerdem kam es zu eingeschlossener Luft in der Lunge, die nicht am Gasaustausch teilnahm. Die Ergebnisse zeigen, dass erhöhte G-Kräfte zu einem eingeschränkten Gasaustausch und in der Folge zu einer Hypoxämie führen. Ein valides Lungenmonitoring war in einem Tierversuch mit dem AixTOM möglich. Der Mixed-Min Algorithmus kann regionale Leitfähigkeitsdifferenzen, wie sie bei bestimmten Lungenpathologien vermutet werden, in silico rekonstruieren. Das AixTOM und der Mixed-Min Algorithmus schaffen die Voraussetzungen, die Erkennung von Lungenpathologien mittels mfEIT in klinischen Studien zu untersuchen.

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Dokumenttyp
Dissertation / PhD Thesis

Format
online

Sprache
German

Externe Identnummern
HBZ: HT021727786

Interne Identnummern
RWTH-2023-01248
Datensatz-ID: 942815

Beteiligte Länder
Germany

 GO


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Document types > Theses > Ph.D. Theses
Faculty of Electrical Engineering and Information Technology (Fac.6)
Publication server / Open Access
Public records
Publications database
611010

 Record created 2023-02-07, last modified 2023-06-21


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