000960521 001__ 960521 000960521 005__ 20240926052816.0 000960521 0247_ $$aG:(GEPRIS)523876164$$d523876164 000960521 035__ $$aG:(GEPRIS)523876164 000960521 040__ $$aGEPRIS$$chttp://gepris.its.kfa-juelich.de 000960521 150__ $$aNicht-vorgemischte Ammoniakverbrennung in maßgeschneiderten keramischen inerten porösen Medien$$y2023 - 000960521 371__ $$aProfessor Dr.-Ing. Christos G. Aneziris 000960521 371__ $$aDr.-Ing. Nora Brachhold 000960521 371__ $$aProfessor Dr. Oliver T. Stein 000960521 371__ $$aProfessor Dr.-Ing. Dimosthenis Trimis 000960521 450__ $$aDFG project G:(GEPRIS)523876164$$wd$$y2023 - 000960521 5101_ $$0I:(DE-588b)2007744-0$$aDeutsche Forschungsgemeinschaft$$bDFG 000960521 550__ $$0G:(GEPRIS)500932573$$aSPP 2419: Ein Beitrag zur Realisierung der Energiewende: Optimierung thermochemischer Energiewandlungsprozesse zur flexiblen Nutzung wasserstoffbasierter erneuerbarer Brennstoffe durch additive Fertigungsverfahren$$wt 000960521 680__ $$aDas eingereichte Projekt befasst sich mit dem thermochemischen Energieumwandlungsprozess des kohlenstofffreien chemischen Energieträgers Ammoniak und von Ammoniak-Wasserstoff-Gemischen. Ammoniak wird als einer der zukünftigen Energie- und Wasserstoffträger angesehen, insbesondere im Hinblick auf den Ferntransport, da seine thermischen Eigenschaften denen von Propan ähneln und es leicht für die Lagerung und den Transport im etablierten Transportnetz eingesetzt werden kann. Die Verbrennung von Ammoniak ist jedoch mit erheblichen Herausforderungen verbunden. Die drei größten Herausforderungen sind die im Vergleich zu Kohlenwasserstoffen niedrige Flammengeschwindigkeit, was zu einer geringen Flammenstabilität führt, die extrem hohe Stickoxidbildung und die hohe Toxizität selbst in Spurenkonzentrationen. Herkömmliche Ansätze zur Bewältigung dieser Herausforderungen sind die Zugabe hochreaktiver Brennstoffe wie Wasserstoff oder Methan, um das Problem der Flammenstabilität zu lösen, die Umsetzung in gestuften brennstoffreichen/armen Prozessen, um der hohen NOx-Bildung entgegenzuwirken, und Nachbehandlung zur Vermeidung von unverbrannten Ammoniakemissionen. Wir schlagen daher ein neuartiges Konzept vor, das alle Herausforderungen auf einmal durch die nicht-vorgemischte Verbrennung von Ammoniak in porösen inerten Medien (PIM) löst. Die Verbrennung in PIM kann die Flammengeschwindigkeit im Vergleich zur Verbrennung ohne PIM aufgrund der Wärmerückführung durch die Feststoffphase um mehr als eine Größenordnung erhöhen. Die Wärmerückführung in Verbindung mit der thermischen Trägheit der Feststoffphase löst das Problem der Flammenstabilität. Die nicht-vorgemischte Prozessführung führt zunächst zu hohen Temperaturen der brennstoffreichen oder reinen Brennstoffströme, wodurch Ammoniak ohne signifikante NOx-Bildung umgesetzt werden kann, während die gute Durchmischung und die Temperaturhomogenisierung durch die Strömung im PIM zu einem vollständigen Ausbrand des verbleibenden Ammoniaks in einer Nachverbrennungszone führen. Um ein derartiges Konzept zu verwirklichen, sind speziell gefertigte hochtemperaturbeständige Werkstoffe erforderlich, sowohl bezogen auf die Geometrie, als auch auf die thermischen Eigenschaften. Die additive Fertigung (ADM) von PIM-Strukturen aus keramischen Verbundwerkstoffen ist erforderlich, um den Prozess durch lokal angepasste Eigenschaften in Bezug auf Wärmeleitung, Strahlungseigenschaften und Dispersion/Strömungsfeld zu kontrollieren. Die Grundlagenforschung und Auslegung des nicht vorgemischten PIM-Brenners für Ammoniak und Ammoniak-Wasserstoff-Gemische erfordert ein starkes interdisziplinäres Forschungsteam zur Durchführung detaillierter Experimente der Verbrennung in PIM (EXP, KIT), detaillierter porenaufgelöster numerischer Simulationen (SIM, KIT), sowie die Nutzung von additiven Fertigungsmethoden für thermoschock- und korrosionsbeständige Funktionsbauteile (ADM, TU BAF). 000960521 909CO $$ooai:juser.fz-juelich.de:1008767$$pauthority$$pauthority:GRANT 000960521 909CO $$ooai:juser.fz-juelich.de:1008767 000960521 980__ $$aG 000960521 980__ $$aAUTHORITY