2010
Aachen, Techn. Hochsch., Diss., 2010
Genehmigende Fakultät
Fak10
Hauptberichter/Gutachter
Tag der mündlichen Prüfung/Habilitation
2010-06-14
Online
URN: urn:nbn:de:hbz:82-opus-32784
URL: https://publications.rwth-aachen.de/record/63109/files/3278.pdf
Einrichtungen
Inhaltliche Beschreibung (Schlagwörter)
Regressionsanalyse (Genormte SW) ; Risikoanalyse (Genormte SW) ; Wundheilung (Genormte SW) ; regression analysis (frei) ; risk stratification (frei) ; wound healing disorder (frei) ; Medizin (frei)
Thematische Einordnung (Klassifikation)
DDC: 610
Kurzfassung
Im Rahmen der vorliegenden Studie sollte geklärt werden, ob sich ein Zusammenhang zwischen Wundheilungsstörungen und speziellen chirurgischen Krankheitsbildern, wie z.B. Hernien, oder zwischen Wundheilungsstörungen und speziellen internistischen Komorbiditäten, wie z.B. Diabetes oder Niereninsuffizienz darstellen lässt. Insgesamt wurden im Rahmen der prospektiven Studie innerhalb des Erfassungszeitraumes von 9 Monaten (November 2006 bis einschließlich Juni 2007) 267 Patienten erfasst. Von diesen wurden 232 telefonisch 1-4 Monate später kontaktiert und zu Wundheilungs- assoziierten Ereignissen im weiteren Verlauf nach der Entlassung aus dem Krankenhaus befragt. Die Ergebnisse zeigen, dass zahlreiche Operations-assoziierte, wie auch Patienten-assoziierte Faktoren einen Einfluss auf das Auftreten von Wundheilungsstörungen haben und miteinander interagieren können. In der vorliegenden Studie haben wir gezeigt, dass Wundheilungsstörungen bei bestimmten Risikofaktoren für Operationen und bei einem Risikoprofil des Patienten häufiger auftreten. Besonders riskant in Bezug auf Wundheilungsstörungen ist demnach eine Hernien- oder kontaminierte Operation mit Narbenausschneidung, langer Narbe, Klammernaht und Redondrainage. Der „typische“ Patient mit Risikoprofil für Wundheilungsstörungen ist männlich, >45 Jahre alt, BMI >24,9, mit positiver Anamnese für Diabetes, KHK, Hypertonie, Varizen, positiver Eigen- und Familienanamnese für Hernienerkrankungen und Aortenaneurysma und präoperativem Hb <100 g/l. Darüber hinaus zeigten sich zahlreiche Korrelationen der Parameter untereinander. Hier waren die Einflüsse von Alter und Hypertonie am auffälligsten.The present study has been conducted in order to find out whether wound healing and specific surgical or medical diseases are connected. A total of 267 patients was included during the acquisition period of the prospective study (November 2006 until June 2007). Of these patients, 232 were questioned after 1-4 months by telephone for events related to their wound healing. The results show, that many surgery- related, as well as patient- related factors can influence wound healing and that they just as well interact with each other. In the present study we demonstrate that wound healing is more often delayed when specific risk factors related to surgery and/ or the patient are present. Eminent risk factors for delay of wound healing are hernia- or contaminated surgeries with excision of scars, long scars, staple-stitch seam and use of Redon- drain. The “typical” patient to have a delay of wound healing is male, age >45 years, BMI >24,9, with positive medical history of diabetes mellitus, coronary heart disease, high blood pressure, varicosis, positive medical (family-) history of hernias and aortic aneurysm and preoperative haemoglobin <100 g/l. Furthermore, numerous correlations between the investigated parameters could be found. Of these, the influence of age and high blood pressure were the most outstanding.
Fulltext:
PDF
Dokumenttyp
Dissertation / PhD Thesis
Format
online, print
Sprache
German
Interne Identnummern
RWTH-CONV-124566
Datensatz-ID: 63109
Beteiligte Länder
Germany
|
The record appears in these collections: |