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Arbeitsunterbrechungen bei der digitalen Informationsarbeit : eine Analyse von Unterbrechungsmerkmalen und ihren Auswirkungen



Verantwortlichkeitsangabevorgelegt von Vera Barbara Rick

ImpressumAachen : RWTH Aachen University 2024

Umfang1 Online-Ressource : Illustrationen


Dissertation, Rheinisch-Westfälische Technische Hochschule Aachen, 2024

Veröffentlicht auf dem Publikationsserver der RWTH Aachen University


Genehmigende Fakultät
Fak07

Hauptberichter/Gutachter
;

Tag der mündlichen Prüfung/Habilitation
2024-07-09

Online
DOI: 10.18154/RWTH-2024-07759
URL: https://publications.rwth-aachen.de/record/991610/files/991610.pdf

Einrichtungen

  1. Lehrstuhl und Institut für Arbeitswissenschaft (417110)
  2. Lehr- und Forschungsgebiet Gesundheitspsychologie (721520)

Projekte

  1. BMBF 02L19C400 - Verbundprojekt: Arbeitswissenschaftliches Kompetenzzentrum für Erwerbsarbeit in der Industrie 4.0 (AKzentE4.0); Teilprojekt: Verbundkoordination, arbeitswissenschaftliche Analyse und Ergebnis-Synthese (BMBF-02L19C400) (BMBF-02L19C400)
  2. WorkingAge - Smart Working environments for all Ages (826232) (826232)

Inhaltliche Beschreibung (Schlagwörter)
Arbeitsunterbrechung (frei) ; digitale Informationsarbeit (frei)

Thematische Einordnung (Klassifikation)
DDC: 150

Kurzfassung
Die fortschreitende Digitalisierung und neue Formen der Arbeitsorganisation haben die Arbeitswelt tiefgreifend verändert und stellen sie vor neue Herausforderungen. Dadurch verändern sich die Anforderungen an die Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer (Meyer et al., 2021), wobei Forschungsergebnisse zeigen, dass insbesondere Arbeitsunterbrechungen zu den relevantesten Stressoren am Arbeitsplatz zählen (Lück et al., 2019). Das Ziel dieser Arbeit ist die Analyse von Arbeitsunterbrechungen im Kontext digitaler Informationsarbeit. Hierfür erfolgte zunächst eine Sekundäranalyse der BIBB/BAuA-Erwerbstätigenbefragung 2018, um das Ausmaß von Arbeitsunterbrechungen in diesem Berufsfeld zu ermitteln. Anschließend wurde in einem systematischen Scoping Review der bisherige Forschungsstand analysiert. Es zeigte sich, dass die spezifischen Merkmale von Unterbrechungen in (Längsschnitt-) Feldstudien bislang wenig Beachtung fanden. Die Durchführung solcher Studien ist jedoch entscheidend, um experimentell gewonnene Ergebnisse zu validieren und Veränderungen auf individueller Ebene abbilden zu können, so dass Implikationen für die betriebliche Praxis abgeleitet werden können. Die erste empirische Studie konzentrierte sich daher auf die quasi-längsschnittliche Untersuchung von Unterbrechungsmerkmalen, u.a. der unterbrechenden Person und des unterbrechenden Inhalts. Um auch zeitliche Aspekte von Unterbrechungen untersuchen zu können, wurde in einem nächsten Schritt ein geeignetes Messinstrument entwickelt und erprobt. Dieses kam in einer anschließenden Studie zum Einsatz, in der digitale Informationsarbeitende ihre Arbeitsunterbrechungen im Verlauf einer gesamten Arbeitswoche gemessen haben. Die Ergebnisse zeigen, dass Arbeitsunterbrechungen differenziert betrachtet werden müssen, da verschiedene Unterbrechungsmerkmale unterschiedliche Auswirkungen auf die arbeitende Person haben können. Basierend auf diesen Ergebnissen werden abschließend Implikationen für die betriebliche Praxis abgeleitet. Damit trägt die Arbeit zu einem vertieften Verständnis von Arbeitsunterbrechungen im Kontext des digitalen Wandels bei und schafft eine Grundlage für eine (psychisch) gesundheitsförderliche Gestaltung digitaler Arbeit.

Ongoing digitalisation and new forms of work organisation have profoundly changed the world of work and present it with new challenges. As a result, the demands on workers are changing (Meyer et al., 2021), with research findings showing that work interruptions in particular are considered one of the most relevant stressors in the workplace (Lück et al., 2019). Against this background, the aim of this thesis is to analyse work interruptions in the context of digital information work. To this end, a secondary analysis of the BIBB/BAuA survey of employed persons 2018 was first carried out to determine the extent of work interruptions in this occupational field. The current state of research was then analysed in a systematic scoping review. It was found that the specific characteristics of interruptions have so far received little attention in (longitudinal) field studies. However, conducting such studies is crucial in order to validate experimentally obtained results and to be able to map changes at an individual level so that implications for occupational practice can be derived. The first empirical study therefore focused on the quasi-longitudinal investigation of interruption characteristics, including the sender and the content, in a field study. In order to be able to examine temporal aspects of interruptions, a suitable measuring instrument was developed and tested in a next step. This instrument was used in a subsequent study in which digital information workers measured their work interruptions over the course of an entire working week. The results show that work interruptions must be considered in a much more differentiated way, as independent interruption characteristics can have individual effect on the working person. Based on these results, implications for company practice are derived. The work thus contributes to a deeper understanding of work interruptions in the context of the digital transformation and creates a basis for a (psychologically) healthy digital work.

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Dokumenttyp
Dissertation / PhD Thesis

Format
online

Sprache
German

Externe Identnummern
HBZ: HT030824917

Interne Identnummern
RWTH-2024-07759
Datensatz-ID: 991610

Beteiligte Länder
Germany

 GO


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The record appears in these collections:
Document types > Theses > Ph.D. Theses
Faculty of Mechanical Engineering (Fac.4)
Faculty of Arts and Humanities (Fac.7)
Publication server / Open Access
Public records
Publications database
417110
721520

 Record created 2024-08-21, last modified 2024-12-10


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