2009
Aachen, Techn. Hochsch., Diss., 2009
Zusammenfassung in engl. und dt. Sprache
Genehmigende Fakultät
Fak02
Hauptberichter/Gutachter
Tag der mündlichen Prüfung/Habilitation
2009-02-25
Online
URN: urn:nbn:de:hbz:82-opus-27379
URL: http://publications.rwth-aachen.de/record/50662/files/Schoch_Odilo.pdf
Einrichtungen
Inhaltliche Beschreibung (Schlagwörter)
Qualitätsmanagement (Genormte SW) ; Entwurf (Genormte SW) ; Bauentwurf (Genormte SW) ; Kaizen (Genormte SW) ; Architektur (Genormte SW) ; Nachhaltigkeit (Genormte SW) ; Prozessanalyse (Genormte SW) ; Ressourcenmanagement (Genormte SW) ; Architektur (frei) ; ubicomp (frei) ; architecture (frei) ; processmanagement (frei) ; qualitymanagement (frei) ; sustainability (frei)
Thematische Einordnung (Klassifikation)
DDC: 720
Kurzfassung
Diese Arbeit beschreibt die erfolgreiche Entwicklung eines Werkzeugs für Architekten zur Qualitätssicherung im Entwurf computerintegrierter Hochschulbauten. Das Werkzeug heißt „Ubicomp-Kaizen”. Es basiert auf der japanischen Managementphilosophie „Kaizen”, die primär in der Automobilindustrie Verwendung findet. Ein bekanntes Derivat ist das Toyota Produktionssystem. Ubicomp-Kaizen hat zum Ziel, die Anforderungen der digital vernetzten Gebäude- und Medientechnik (dem „Ubiquitous Computing”, bzw. „Ubicomp”) im Gebäudeentwurf zu berücksichtigen. Um dies zu erreichen, werden Aspekte aus beiden Bereichen in den Prozess der Qualitätssicherung integriert. Ausgehend von einem Lastenheft werden unter Verwendung des Werkzeugs Konsequenzen für den Entwurf in ein Pflichtenheft integriert. Die Anwendung des Werkzeugs hat positive Auswirkungen auf die Qualität des Entwurfs sowie den ressourcenoptimierten Betrieb des Gebäudes. Die Innovationen durch diese Dissertation sind wie folgt: Im Bereich des Gebäudeentwurfs wird eine Qualitätssicherung für das junge Thema „Ubicomp” integriert. Im Bereich des Qualitätsmanagements wird ein Werkzeug zur Erarbeitung des immateriellen Produkts „Entwurf” entwickelt. Im Bereich der digitalen Gebäudeinformationsmodellierung (Building Information Modelings, BIM) wird eine Erweiterung der sog. IFC-Klassen vorgeschlagen. Die zugrunde liegende Frage der Arbeit lautet: „Wie können Architekten die Anforderungen und Dienste des ‚Ubicomp’ beachten, obwohl sie ungenügende Kenntnisse über deren variablen Anforderungen haben?” Die Resultate der Anwendung von Ubicomp-Kaizen sind Gebäude mit weniger Planungsfehlern hinsichtlich digital vernetzter Geräte und Dienste. Ubicomp-Kaizen verbindet die Managementphilosophie „Kaizen” sowie das „Quality Function Deployment(QFD)” mit Gebäudeentwurf, Ressourcenmanagement und Ubicomp. Die Arbeit wird aus der Sicht eines generalistisch denkenden Architekten auf Ubicomp entwickelt. Um dies zu erreichen, wird Ubicomp zu einem Bauteil erklärt. Es wird nur das Gebäude von der Hülle bis zu Details betrachtet. Dies entspricht den in der Architektur üblichen Planungsmaßstäben von ca. 1:500 bis 1:10. Die betrachteten Bautypologien sind akademische Bauten, ausgenommen hoch technisierte Laborbauten. Die Arbeit basiert auf Erfahrungen und Anforderungen, wie sie in den Ländern Deutschland, Österreich und der Schweiz üblich sind.This paper describes the successful development of a tool for use within architectural design. The tool is named ‘Ubicomp-Kaizen’. It enables quality control for the design of computer integrated academic buildings. Based on the principles and methods of the Japanese management philosophy ‘Kaizen’, it aims for the holistic consideration of heterogeneous demands of both building and digitally networked building- and media-services (known as ‘ubiquitous computing’ or ‘Ubicomp’). In order to achieve this goal, aspects of both areas are integrated into one tool. Concepts based on Kaizen are mainly applied in the car manufacturing industry. The philosophy is as well the foundation of the more public Toyota Production System. When applying Ubicomp-Kaizen, requirements of building design and Ubicomp are compiled into the technical specifications. The use of the tool generates positive impact on both the design quality and the resource-optimized operation of a building. Innovations of this paper are: In the field of building design, a method for quality control is set up in order to integrate demands of the upcoming topic of Ubicomp. In the field of quality management, a tool for the elaboration of an immaterial product such as a ‘design’ is developed. In the field of digital Building Information Models (BIM) an extension of the so called IFC-classes is proposed. The underlying question of this paper is: ‘How can architects handle the demands and services of Ubicomp, despite their weak knowledge of this fast-changing topic?’ The application of Ubicomp-Kaizen generates solutions towards the integration of digitally networked devices and services. It networks existing tools based on the Kaizen philosophy such as ‘quality function deployment (QFD)’ with building design, resource management and Ubicomp. The paper is elaborated based on the point of view of a holistically arguing architect on Ubicomp. In order to achieve this foundation, Ubicomp is defined to be a novel constructional element. The design considers the building only from building envelope to detailing. This relates to usual design scales from 1:500 to 1:10. The focussed building types are academically used buildings except specialized buildings such as laboratories. The paper is based on experiences and standards from Germany, Austria and Switzerland.
Fulltext:
PDF
Dokumenttyp
Dissertation / PhD Thesis
Format
online, print
Sprache
German
Externe Identnummern
HBZ: HT015880964
Interne Identnummern
RWTH-CONV-113198
Datensatz-ID: 50662
Beteiligte Länder
Germany
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