2001
Aachen, Techn. Hochsch., Diss., 2001
Genehmigende Fakultät
Fak10
Hauptberichter/Gutachter
Tag der mündlichen Prüfung/Habilitation
2001-02-13
Online
URN: urn:nbn:de:hbz:82-opus-1106
URL: https://publications.rwth-aachen.de/record/56445/files/Jens_Helge.pdf
Einrichtungen
Inhaltliche Beschreibung (Schlagwörter)
Medizin (frei)
Thematische Einordnung (Klassifikation)
DDC: 610
Kurzfassung
Zwischen 1988 und 1996 wurden in der Klinik für Herz-, Thorax- und Gefäßchirurgie des Universitätsklinikums Aachen 34 Patienten mit einer totalen Lungenvenenfehlmündung operiert. Die Kinder wurden überwiegend noch im ersten Monat nach der Geburt operiert, nachdem zuvor die Diagnostik zum Teil mittels Herzkatheterisierung und immer mittels Dopplerechokardiographie durchgeführt wurde. Bei der Operation wurde immer eine vollständige Korrektur des Herzfehlers angestrebt. Der Vorhofseptumdefekt wurde bei diesen Operationsverfahren in 13 Fällen vollständig und in den übrigen Fällen nur teilweise oder gar nicht verschlossen. Perioperativ verstarben 3 Patienten. Bei 61% entwickelten sich postoperativ Komplikationen, in zwei Fällen führten diese Komplikationen zum Exitus (Mortalität = 14,7%), die übrigen 29 Patienten konnten nach durchschnittlich 26 Tagen in gutem Zustand das Krankenhaus verlassen. Ein statistischer Zusammenhang zwischen den präoperativ erhobenen Befunden und dem Outcome konnte nicht hergeleitet werden. Reoperationen wurden in 17,9% d. Fälle durchgeführt. Die überlebenden 29 Patienten des Kollektives konnten über durchschnittlich 40 Monate nachuntersucht werden. Es konnte gezeigt werden, daß die Patienten sich sowohl in kardialer Hinsicht als auch vom Allgemeinzustand her gut entwickelten.Between 1988 and 1996 there were performed 34 operations of total anomalous pulmonary vein return in the clinic of cardiovascular surgery of the university of Aachen, Germany. These children were operated in the majority of cases in the first month of life, after the catheter-diagnostic of the heart or after sonografic-diagnosis. The intention of the operation was everytime a complete repair of the cardiac defect. The atrium septum defect was closed in 13 cases competely, otherwise partially. Perioperative died 3 patients. In 61% they had postoperative complications, two patients died because of this complications (mortality 14.7%), the other 29 children could leave the hospital in good condition at an average of 26 days. We couldn t find a statistical correlation between the preoperative findings and the outcome after the operation. Reoperations were performed in 17.9%. We looked after the survived 29 children more than 40 month. There was a good growth in both cardiac and individual condition.
Volltext:
PDF
(zusätzliche Dateien)
Dokumenttyp
Dissertation / PhD Thesis
Format
online, print
Sprache
German
Externe Identnummern
HBZ: HT013056410
Interne Identnummern
RWTH-CONV-118545
Datensatz-ID: 56445
Beteiligte Länder
Germany
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